ArtMut ist eine jährliche Kunstausstellung in Heidelberg, die zeitgenössische Kunst mit gesellschaftlichen Themen verbindet. Seit über zehn Jahren präsentieren Künstlerinnen und Künstler ihre Werke im Rahmen der Aktionswoche des Heidelberger Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung.
Die Ausstellung findet jeden Herbst in der St. Bonifatius Kirche in Heidelberg statt und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich durch Kunst mit sozialen, ethischen und menschlichen Fragen auseinanderzusetzen.
ArtMut versteht Kunst als Raum für Begegnung, Reflexion und gesellschaftlichen Dialog.





Offene Ausstellung für Künstlerinnen und Künstler
ArtMut richtet sich sowohl an professionelle Künstlerinnen und Künstler als auch an Autodidakten. Ziel ist es, allen Kunstschaffenden die gleichen Chancen auf eine Ausstellung zu geben – unabhängig von Ausbildung oder Karriereweg.
Jede Ausstellung steht unter einem jährlich wechselnden Thema, das meist gesellschaftliche oder ethische Fragen aufgreift.
Die teilnehmenden Künstler interpretieren dieses Thema mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen, zum Beispiel:
Malerei
Zeichnung
Skulptur
Fotografie
Installation
Text und Poesie
Objektkunst
Performance oder Musik
Diese Vielfalt macht ArtMut zu einer lebendigen und vielseitigen Ausstellung.
Auswahl der Kunstwerke
Künstlerinnen und Künstler können sich mit einer Bewerbung und Bildern ihrer Werke für die Ausstellung bewerben.
Ein Organisationsteam bzw. kuratorisches Gremium prüft alle eingereichten Arbeiten und trifft eine Auswahl. Dabei werden insbesondere folgende Kriterien berücksichtigt:
– Bezug zum Jahresthema
– künstlerische Qualität
–Vielfalt der Techniken und Perspektiven
–Ausgewogenheit der gesamten Ausstellung
Ziel ist es, eine Ausstellung zu gestalten, die verschiedene künstlerische Positionen sichtbar macht und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema eröffnet.
Kunst ist Arbeit
Ein wichtiges Anliegen von ArtMut ist es, darauf hinzuweisen, dass Kunst zu schaffen Arbeit ist – und Arbeit sollte honoriert werden.
Deshalb werden Besucherinnen und Besucher der Ausstellung um eine freiwillige und solidarische Beteiligung an den Künstlerhonoraren gebeten.
Viele der ausgestellten Werke stehen außerdem zum Verkauf, sodass Besucher die Möglichkeit haben, Kunst direkt zu erwerben und Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen.







